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Inhalt:

Wikinger Rallye

Logo: ADAC Wikinger Rallye in Schleswig Holstein






Liebe Rallyefreunde,
nach über 15 Jahren Pause fand am 04.April 2009 wieder ein Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft in Schleswig-Holstein statt.

Radio4Handicaps war als Medienpartner vor Ort.

Zusammenfassung der Ereignisse:

Corazza übernimmt nach Sieg die Tabellenführung

Mit einem Sieg beim zweiten Lauf zur DRM (Deutsche Rallye-Meisterschaft)
haben Peter Corazza / Ronald Bauer (Oelsnitz / Neumark, Mitsubishi Lancer
Evo) die Meisterschaftsführung übernommen. Der Sachse konnte sich bei der
ADAC-Wikinger-Rallye nach 151,11 WP-km gegen Sandro Wallenwein / Pauli
Zeitlhofer (Stuttgart / Österreich, Subaru Impreza N14, 38,22 Sekunden zurück)
und starke Konkurrenz aus der dänischen Meisterschaft durchsetzen.

Als bestes Team aus dem nördlichen Nachbarland liefen Max Christensen / Dorthe
Ravn (Subaru Impreza N14, 1:09,73 Minuten zurück) als Gesamtdritte im Ziel
in Schleswig ein. Corazza und Wallenwein konnten beim Nord-Gastspiel der
DRM mit fehlerfreien Leistungen überzeugen, profitierten allerdings auch von
ausgefallenen Konkurrenten: Olaf Dobberkau (Porsche 911 GT3) führte nach
der ersten Etappe, klagte aber am Samstag über einen massiven
Leistungsverlust und musste aufgeben. Den amtierenden DRM-Champion
Hermann Gaßner (Surheim) traf das Schicksal bereits auf der ersten Etappe,
als er mit Getriebeschaden am Mitsubishi Lancer Evo 10 ausschied.

Im Ziel der Wikinger-Rallye fiel dem Gesamtsieger ein riesiger Stein vom
Herzen: „Jetzt geht es mir blendend“, lachte Peter Corazza, der den insgesamt
dritten DRM-Laufsieg seiner Karriere feiern konnte. „Das Zusammenspiel mit
Ronald war heute perfekt“, lobte er vor allem das Teamwork mit seinem Co-
Piloten, „das war bei den anspruchsvollen WPs mit den vielen Kuppen und
schnellen Kurven entscheidend.“ Vor dem dritten DRM-Lauf bei der ADAC-
Hessen-Rallye Vogelsberg (24. bis 25. April) rangiert der Sachse mit 53
Punkten an der Tabellenspitze und hat sich bereits ein kleines Polster zu
seinen Verfolgern Sandro Wallenwein (41) und Felix Herbold (40) erarbeiten
können. Corazza: „Es wäre natürlich schön, wenn wir den Vorsprung jetzt bis
zum Ende der Saison verteidigen könnten – aber das Jahr ist noch lang und
zum Träumen bleibt keine Zeit. Wir haben in nächster Zeit eine Reihe von
Rallyes kurz hintereinander, für die wir das Auto immer wieder perfekt
vorbereiten müssen.“

Auch der Zweitplatzierte konnte sich mit dem Ergebnis
anfreunden: „Das war ein gelungenes Debüt für unseren neuen Impreza“,
bilanzierte Sandro Wallenwein nach dem Zieleinlauf. „Wir hatten keinen Test
vor der Rallye und haben sogar noch am Samstag kleinere Fahrwerksabstimmungen
gemacht. An Peter Corazza war kein vorbeikommen, wir
sind deshalb mit Platz zwei zufrieden. Wichtig war, dass wir unsere dänischen
Konkurrenten im Griff hatten – die hätten uns sonst wichtige Punkte kosten
können.“ Bei der Fahrt an die Tabellenspitze konnten Corazza zudem von der
Abwesenheit des Tabellenleaders profitieren: Hermann Gaßner junior, der den
DRM-Auftakt im bayerischen Oberland gewann, ließ den zweiten Lauf zu
Gunsten eines Gaststarts beim portugiesischen Lauf zur Rallye-WM aus und
rutscht vor dem dritten DRM-Lauf deshalb bis auf die sechste Meisterschaftsposition
zurück.


Bild/Grafik: Foto:  ADAC Wikinger Rallye, Auto fährt in Schlamm

Top-Teams im Pech

Den ersten Porsche-Sieg in der Neuzeit der DRM hatte am Wochenende Olaf Dobberkau vor Augen: Mit der Bestzeit auf der Prolog-Prüfung am Freitagabend meldete er seine Ambitionen an, musste aber bereits am Samstagmorgen mit schwachen Bremsen kämpfen und gab schließlich mit Motorproblemen auf.
„Es hätte so schön sein können – aber das ist eben Rallyesport“, so der ernüchterte Schleusinger im Ziel. „Zu meiner momentanen Gemütslage mag ich lieber nichts sagen,
diesen Ausfall muss ich erst einmal verdauen. Wir hatten ein Elektronik-oder Motorproblem. Drei Zylinder laufen nicht, und wir müssen nun analysieren, wo der Fehler liegt.“

Ähnlich bitter war die Wochenendbilanz beim amtierenden Meister Hermann Gaßner,
den ein Getriebeschaden bereits nach der ersten Wertungsprüfung zur Aufgabe zwang.
„Unser letzter Ausfall mit technischem Defekt ist so lange her, dass wir nicht
einmal mehr wissen, wann das war“, schildert Gaßner. „Wir sind todtraurig,
denn damit ist die Meisterschaft wohl endgültig passé. Jetzt wird es schwer,
sich für die nächsten Läufe zu motivieren. Aber alles Jammern hilft nichts: Wir
müssen nach vorne schauen und sehen, was die Saison noch bringt.“

Pech hatte auch der 25jährige Florian Niegel. Der Franke, der sich mit einem vierten
Platz bei der Rallye Oberland noch als starker Newcomer im Championat
präsentieren konnte, hatte diesmal mit technischen Problemen an seinem
Mitsubishi Lancer Evo zu kämpfen. Eine defekte Antriebswelle kostete ihn am
Samstagvormittag viel Zeit, anschließend konnte er sich bis auf Platz neun
nach vorne arbeiten. Beendet wurde die Fahrt schließlich durch einen
Getriebedefekt.

Teams von Wikinger-Debüt begeistert

Die neu in den DRM-Kalender aufgenommene ADAC-Wikinger-Rallye erfüllte
an diesem Wochenende alle Erwartungen: Abwechslungsreiche Prüfungen und
ein hoch attraktives Starterfeld, das die Gäste aus der dänischen Meisterschaft
noch aufwerteten, machte das Event zum Publikumsmagneten. Sieger Corazza
zeigte sich angetan: „Die Wertungsprüfungen sind der Hammer, Organisation
und Zeitplan haben gut funktioniert. Der Rest sind Kleinigkeiten.“ Auch der
Zweitplazierte Sandro Wallenwein freute sich: „Uns hat es sehr gut gefallen
hier. Die WPs sind wunderschön und anspruchsvoll. Das ist auf jeden Fall
DRM-würdig. Auch von der Organisation her hat alles gepasst.“

Division 2: Zehetmaier setzt sich durch

In der stark besetzten Division 2 konnten bei der ADAC-Wikinger-Rallye
ebenfalls die DRM-Teilnehmer den Ton angeben. Mark Wallenwein zeigte mit
Co-Pilot Stefan Kopczyk im Renault Clio R3 eine überaus starke Leistung. Er
konnte sich bis zur Rallye-Halbzeit nicht nur die Führung in der Division
sichern, sondern im Gesamtklassement sogar bis auf die fünfte Position
vorstoßen. Doch wie beim Saisonauftakt musste sich das junge Duo den
Tücken der Technik geschlagen geben. Auf WP 8 beendete ein Motorschaden
die Hoffnung auf eine satte Punkteausbeute. Zuvor hatte bereits sein
Markenkollege Carsten Mohe mit Co-Pilot André Kachel aufgeben müssen. Ein
defekter Keilriemen führte am Clio des Crottendorfers zu einem
Elektronikversagen. Davon konnten Peter Zehetmaier / Jürgen Breuer (Honda
Accord) sowie Tim Stebani / Fank Christian (Opel Corsa OPC) profitieren, die
hinter den Dänen Martin Johannsen / Henrik Vestergaard (Suzuki Swift Super
1600) auf den Positionen acht und neun im Ziel einliefen und sich damit den
zweiten und dritten Platz in der Divisionswertung sicherten.

Herbold siegt in Division 3, Kößler gewinnt in der „kleinsten“ Division

Einen spannenden Kampf um den Sieg lieferten sich rund um Schleswig
Christian Riedemann und Felix Herbold (beide Citroën C2 R2) in Division 3.
Riedemann hatte sich zunächst in Führung setzen können, verlor die erste
Position aber nach einem Ausrutscher auf WP 9 an Herbold. „Wir waren
einfach zu schnell unterwegs, sind dann links an einen Baum geprallt und
anschließend rechts in den Graben gerutscht“, beschrieb der Sulinger im
Service. Bei seiner Aufholjagd schob er sich noch einmal bis auf 3,3 Sekunden
an Herbold heran, konnte das Ruder aber nicht mehr herumreißen. In der
„kleinen“ DRM-Klasse (Division 4) sahen die Fans in Schleswig-Holstein einen
Kampf zwischen dem Luxemburger Hugo Arellano und seinem Suzuki-
Markenkollegen Manuel Kößler (Füssen). Entschieden wurde der Fight
schließlich, als sich an Arellanos Swift Motorprobleme entwickelten und dem
bayerischen Konkurrenten den Vortritt lassen musste.

Bild/Grafik
Bild/Grafik

Stimmen im Ziel

3 -Peter Corazza / Ronald Bauer (Mitsubishi Lancer Evo 7)

„Jetzt geht es mir blendend. Das Zusammenspiel mit Ronald war heute perfekt

– und das war bei den anspruchsvollen WPs mit den vielen Kuppen und
schnellen Kurven ganz entscheidend. Die Wertungsprüfungen sind der
Hammer, Organisation und Zeitplan haben gut funktioniert und der Rest sind
Kleinigkeiten. Es wäre natürlich schön, wenn wir den Vorsprung jetzt bis zum
Ende der Saison verteidigen könnten – aber das Jahr ist noch lang und zum
Träumen bleibt keine Zeit: Wir haben in den kommenden Wochen eine Reihe
von Rallyes kurz hintereinander, zu denen wir das Auto immer wieder perfekt
vorbereiten müssen..“
2 -Sandro Wallenwein / Pauli Zeitlhofer (Subaru Impreza N14)

„Mir geht’s pefekt, das war ein gelungenes Debüt für unseren neuen Impreza.
Wir hatten keinen Test vorher und haben sogar noch im Laufe des Samstags
kleinere Fahrwerksabstimmungen gemacht. An Peter Corazza war heute kein
vorbeikommen, wir sind deshalb mit Platz zwei zufrieden. Wichtig war, dass wir
unsere dänischen Konkurrenten im Griff hatten – die hätten uns sonst wichtige
Punkte kosten können. Uns hat es sehr gut gefallen hier. Die WPs hier sind
wunderschön und anspruchsvoll. Das ist auf jeden Fall DRM-würdig. Auch von
der Organisation her hat alles gepasst. Der Blick gilt jetzt noch nicht dem
Saisonergebnis: Wir müssen von Lauf zu Lauf denken, jedes Mal ins Ziel
kommen und jedes Mal so viele Punkte wie möglich machen. Natürlich wäre es
schön, wenn auch einmal ein Sieg dabei wäre.“

1 -Hermann Gaßner / Siggi Schrankl (Mitsubishi Lancer E10)

„Unser letzter Ausfall mit technischem Defekt ist so lange her, dass wir nicht
einmal mehr wissen, wann das war. Wir sind todtraurig, denn damit ist die
Meisterschaft wohl endgültig passé. Jetzt wird es schwer, sich für die nächsten
Läufe zu motivieren. Aber alles Jammern hilft nichts: Wir müssen nach vorne
schauen und sehen, was die Saison noch bringt.“

5 -Olaf Dobberkau / Alexandra König (Porsche 911 GT3)

„Es hätte so schön sein können – aber so ist Rallyesport eben. Zu meiner
momentanen Gemütslage mag ich lieber nichts sagen, diesen Ausfall muss ich
erst einmal verdauen. Wir hatten ein Elektronik-oder Motorsproblem, drei
Zylinder laufen nicht. Nun müssen wir analysieren, wo der Fehler liegt. Als
nächstes steht die Vogelsberg-Rallye an, das sind gemischte Prüfungen, die
uns teilweise ganz gut liegen.“

18 -Tim Stebani / Frank Christian (Opel Corsa OPC 1600)

„Irgendwie war die ganze Veranstaltung ein Auf und Ab. Wir sind zunächst mal
froh, dass wir nach den Turbulenzen bei der Oberland hier ins Ziel gekommen
sind. Wir hatten heute morgen noch ein paar Probleme mit dem Fahrwerk und
haben ein bisschen Zeit liegen lassen. Allmählich nähern wir uns aber dem
Punkt, an dem das Auto perfekt ist. Die Rallye war alles in allem eine
gelungene Veranstaltung, absolut DRM-würdig.“

6 -Daniel Rexhausen / Stefan Clemens (Mitsubishi Lancer EVO 9)

„Das ist eine extrem schöne Rallye. Ich bin hier Dritter in der DRM Wertung
geworden. Wir haben uns mit den Dänen einen guten Fight geliefert. Natürlich
habe ich von den vielen Ausfällen profitiert. Aber sonst fehlen uns immer zwei
Sekunden pro Kilometer auf die Spitze. Heute hat uns nur eine Sekunde pro
Kilometer gefehlt. Es könnte noch ein bisschen besser gehen. Aber das wird
schon.“

39 -Ib Kragh / Karsten Isaksen (Fiat Punto Super 2000)

„Die Rallye hatte sehr schöne Prüfungen, nur die letzte hat mir nicht so gut
gefallen. Der Teer ist sehr gut und der Schotter sehr fein. Gestern habe ich das
Auto zum ersten Mal bewegt und komme immer besser zurecht.“

27 -Christian Riedemann / Oliver Bobrink (Citroen C2R2max)

„Wir waren auf der WP 9 etwas zu schnell und sind in einen Baum
hineingerutscht. Im Service wurde dann eine neue Scheibe eingebaut. Die
folgende Aufholjagd war spannend. Vor der finalen Prüfung haben uns noch
vier Sekunden auf Felix Herbold gefehlt. Dort waren wir dan zwar schneller,
aber es fehlten letztlich doch 3,3 Sekunden auf den Divisionssieg.“

26 -Felix Herbold / Kevin Zemanik (Citroen C2R2 max)

„Wir hatten den ganzen Tag über kleinere technische Probleme. Es war ein
harter Kampf gegen Christian Riedemann, letztlich mit dem knappen aber
guten Ende für uns. Alles in allem ist das eine sehr schöne Veranstaltung und
ich komme nächstes Jahr gerne wieder.“

37 -Martin Johansen / Henrik Vestergaard (Suzuki Swift Super 1600)

„Das ist eine absolut phantastische Rallye mit phantastischen Prüfungen. Ich
bin hier Siebter geworden und habe meine Klasse gewonnen. Das ist ein sehr
gutes Resultat für mich.“

17 -Mark Wallenwein / Stefan Kopczyk (Renault Clio R3)

„Auf der WP 9 hatten wir auf einer langen Geraden einen kapitalen
Motorschaden. Wir waren sehr gut unterwegs und hätten auch gute Punkte
mitnehmen können. Aber es hat nicht sollen sein. Die Veranstaltung ist sehr gut
organisiert gewesen. Es gab keine Verzögerungen. Die Prüfungen waren
schön. Ich komme gerne wieder.“

Bild/Grafik: Foto: ADAC Wikinger Rallye, Siegerehrung

ADAC Wikinger Rallye (03.-04.04-2009)
Endstand 14 Wertungsprüfungen (151,11 Kilometern)

1.
Peter Corazza/Ronald Bauer (Oelsnitz/Neumark),
Mitsubishi Lancer, Div. 1 1:36:48,0 Stunden.

2.
Sandro Wallenwein/Pauli Zeitlhofer (Stuttgart/Österreich),
Subaru Impreza N14, Div. 1 + 0:38,2 Minuten.

3.
Max Christensen/Dorthe Ravn (DK);
Subaru Impreza N14, Div. 1 + 1:09,7 Minuten.

4.
Ib Kragh/Karsten Isaksen (DK),
Fiat Punto S2000, Div. 1 + 1:30,9 Minuten.

5.
Christian K. Jensen / Soren Tondborg (DK),
Peugeot 207 S2000, Div. 1 + 2:58,1 Minuten.

6.
Klaus Hammer/Marc Smith (DK),
Mitsubishi Lancer, Div. 1 + 3:04,2 Minuten.

7.
Martin Johannsen / Henrik Vestergaard (DK),
Suzuki Swift S1600, Div. 2 + 3:25,6 Minuten.

8.
Daniel Rexhausen/Stefan Clemens (Friedrichsdorf/Thailen)
Mitsubishi Lancer, Div. 1 + 3:50,3 Minuten.

9.
Peter Zehetmaier / Jürgen Breuer (Stephanskirchen/Ellgau),
Honda Civic TypeR, Div. 2 + 3:54,5 Minuten.

10.Tim Stebani/Frank Christian (Essen/Oberhausen),
Opel Corsa OPC, Div.2 + 4:50,4: Minuten.


 
Interview mit Rennleiter Krappenhöft
Interview mit Henning, dänischer Monteur
 
Interview mit Fahrer Lars Mitzewitz
Interview mit Fahrer - Wagen Getriebeschaden
 

Interview mit Klaus Heide

Vorberichte und Informationen:

Die ADAC Wikinger Rallye hat den Aufstieg in die Top-Liga des deutschen Rallyesports geschafft. Die Zuerkennung des Prädikates durch den Deutschen Motorsport Bund (DMSB) ist für alle Beteiligten eine Anerkennung der bisher – zum Teil über Jahrzehnte – geleisteten Arbeit, zugleich aber auch eine Herausforderung. Dieser Herausforderung stellen wir uns mit viel Energie, Tatkraft und großer Einsatzfreude.

Der Name „Auf der Freiheit“ ist keine Erfindung von Werbe- und Marketingspezialisten. „Auf der Freiheit“ oder früher auch „An der Freiheit“ heißt seit dem Mittelalter ein Stück Land, das nur 800 Meter östlich vom Dom am Wasser gelegen ist. In schönster Südlage entsteht ein neuer attraktiver Stadtteil in Schleswig – für circa tausend Alt- oder auch Neubürger. Bis es soweit ist, kann u. a. auch die ADAC Wikinger Rallye das riesige Terrain nutzen. 2008 fand hier bereits eine Zuschauer-WP statt, 2009 wird das Areal dank der großzügigen Bereitstellung durch das Team Vivendi zum Dreh- und Angelpunkt der gesamten Veranstaltung. Was das im einzelnen bedeutet, machen die verschiedenen Bilder deutlich. Allerdings muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass sich das Gelände nahezu täglich verändert.

Die ADAC Wikinger Rallye nutzt verschiedene Flächen des über 50 ha großen Geländes der ehemaligen Kaserne für den Servicebereich. Das ehemalige Unteroffiziersheim wird für den gastronomischen Teil, das Medienzentrum, die Gästebetreuung und die Dokumentenabnahme sowie die Siegerehrung genutzt.

Ein weiterer erheblichere Bereich wird für eine drei mal zu fahrende Zuschauerprüfung in Anspruch genommen. Anspruch genommen. Die geplante Strecke wird als Rundkurs ausgelegt und hat eine Rundenlänge von ca. 1,5 bis 2 km. Dieser Rundkurs wird im Verlaufe der Rallye mit jeweils 2 kompletten Runden plus Ausfahrt absolviert.

Das abschließende Finale bietet dann ein besonderes Highlight: Zum Showdown werden gleichzeitig vier bis sechs Fahrzeuge auf die Strecke geschickt und über mindestens 4 Runden zur letzten Sekundenjagd der ADAC Wikinger Rallye 2009 antreten. “Eine Wertungsprüfung unmittelbar am Serviceplatz und in direkter Nachbarschaft des Medienzentrums und des Ziellokales hat es unseres Wissens in der DRM noch nicht gegeben” freut sich Organisationsleiter Rainer Haulsen über die tollen Möglichkeiten “Auf der Freiheit”. Die nachfolgende Skizze zeigt den Entwurf der Zuschauerprüfung. Der genaue Verlauf steht noch nicht fest. gebaut werden noch eine Wasserdurchfahrt und eine “Driftkurve”. Hier und da müssen allerdings noch die eine oder andere Tiefbau-Maßnahmen vorgenommen werden, ehe diese Piste auch tatsächlich gefahren werden kann.

 

ADAC Wikinger Rallye
Motorsportfreunde Idstedt & Automobilclub Schleswig
Jürgen Krabbenhöft
Rallyeleiter